Hohenzollernstraße
Die Hohenzollernstraße ist eine rund 300 Kilometer lange Ferienroute im südlichen Baden-Württemberg zwischen der Schwäbischen Alb und dem Bodensee. Das Gebiet der heutigen Ferienstraße umfasst das frühere Land „Hohenzollern“, das heute den Landkreisen Zollernalb und Sigmaringen entspricht.
 
Burgenstraße
In Deutschland gibt es mittlerweile über einhundert Ferienrouten, die Burgenstraße gehört allerdings zu den Routen mit der längsten Geschichte. Bereits 1954 schlossen sich die Städte Heidelberg, Mannheim, Rothenburg/Tauber, Heilbronn, Ansbach und Nürnberg zu einer Arbeitsgemeinschaft zusammen. Sie verfolgten das Ziel, diese Region touristisch zu erschließen.
 
Deutsche Limesstraße
Die Deutsche Limesstraße vermittelt auf einer 700 Kilometer langen Ferienstraße für Autofahrer imposante Eindrücke zur römischen Vergangenheit. Sie verläuft zwischen Rheinbrohl/Bad Hönningen und Regensburg. Der obergermanisch-rätische Limes wird von der Donau bis an den Rhein begleitet.
 
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Schwäbische Albstraße

Das markante Mittelgebirge Schwäbische Alb gehört zu den beliebtesten Ausflugszielen Deutschlands. Die bizarren Berge entstanden vor mehreren Millionen Jahren, als die Alb noch zu den vulkanreichsten Gebieten der Welt zählte.

Heute führt durch diese wunderschöne Landschaft die 200 Kilometer lange Ferienroute „Schwäbische Albstraße“. Die Route beginnt im Südwesten im Zweig Trossingen/Tuttlingen und verläuft Richtung Nordosten, wo sie sich erneut in zwei Zweige aufteilt. Im Osten endet sie bei Nördlingen und im Norden bei Aalen.

Auf der gesamten Strecke sind zahlreiche Burgen, Schlösser und Ruinen zu bestaunen, die auf Felsen und Bergkuppen der Region thronen. In Sonnenbühl sind gleich vier Sehenswürdigkeiten zu erkunden, das Ostereiermuseum, Schloss Lichtenstein, sowie die Bären- und Nebelhöhle. Im Ortsteil Erpfingen finden Sie das einzige Ostereiermuseum Deutschlands, das im Jahr 1993 eingeweiht wurde. Über eintausend, handbemalte Exemplare aus ganz Europa können Sie bewundern. Gleich im Anschluss können Sie die 271 Meter lange Bärenhöhle im selben Ort besuchen. Im Mittelalter wurde ein Höhlenspalt dazu verwendet, Pestopfer in die Höhle zu werfen. Bei der näheren Untersuchung entdeckten Forscher zahlreiche Knochen von Höhlenlöwen, Höhlenbären und Nashörnern, die vor rund 20.000 Jahren Schutz suchten. Ein vollständig rekonstruierter Skelett eines Höhlenbären wird in der Höhle ausgestellt. Im Ortsteil Genkingen finden Sie die Tropfsteinhöhle Nebelhöhle, von der rund 480 Meter für Besucher erschlossen wurden. In einer Nebenhöhle können prächtige Bodentropfsteine besichtigt werden, in einer weiteren Halle findet sich ein regelrechter Tropfsteinwald mit mannshohen Tropfsteinen. In der Gemeinde Lichtenstein lohnt sich ein Besuch des historischen Schlosses Lichtenstein aus dem neunzehnten Jahrhundert, das auch als Märchenschloss bezeichnet wird. Es liegt am Albtrauf auf einer über achthundert Meter hohen Anhöhe über dem Tal. Die Innenräume des Schlosses Lichtenstein können im Rahmen einer Führung besichtigt werden. Im Innenhof werden zahlreiche Kanonen und Artilleriegeschütze ausgestellt.

Etwa fünfhundert Meter südöstlich liegen die Reste der Burgruine „Alt-Lichtenstein“.

Wanderfreunde und Radfahrer haben auf der Route unzählige Möglichkeiten, ihrem Hobby nachzugehen. Kleine Dorfgasthöfe und Kneipen laden zu einer Rast ein, wo Sie unbedingt die schwäbischen Gaumenfreuden probieren sollten. Ein Besuch der Schwäbischen Albstraße eignet sich hervorragend, um den Stress des Alltags los zu werden.

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