Die Bramgau-Route ist eine 103 Kilometer lange Ferienstraße, die auf gut markierten Wegen durch das nördliche Osnabrücker Land führt. Die Route beginnt in Osnabrück, verläuft dann weiter über Icker, Kalkriese, Neuenkirchen-Vörden, Rieste, Alfhausen, Merzen, Voltlage, Neuenkirchen-Bramsche, Ueffeln, Bramsche bis nach Wallenhorst.

Die Hohenzollernstraße ist eine rund 300 Kilometer lange Ferienroute im südlichen Baden-Württemberg zwischen der Schwäbischen Alb und dem Bodensee. Das Gebiet der heutigen Ferienstraße umfasst das frühere Land „Hohenzollern“, das heute den Landkreisen Zollernalb und Sigmaringen entspricht.

Die Kanarische Insel Fuerteventura ist nach Teneriffa die zweitgrößte Insel des Archipels. Sie liegt zwischen dem südwestlichen Gran Canaria und dem nordöstlichen Lanzarote im Atlantischen Ozean. Auf einer Fläche von 1660 Quadratkilometern leben nur rund 94.386 Menschen, somit ist sie im Vergleich zu den anderen größeren Inseln nur recht dünn besiedelt. Im Stadtkern der Hauptstadt Puerto del Rosario leben allein 25.500 Einwohner.
Schwedenstraße
Die Schwedenstraße ist eine rund 700 Kilometer lange Ferienstraße, die durch Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg führt. Die kulturhistorische Route umfasst Sehenswürdigkeiten, die die schwedisch-deutsche Geschichte, die so genannte Schwedenzeit aus der Zeit 1630 bis 1815, dokumentieren.Sie verbindet Orte, deren Geschichte von den Schweden geprägt wurde. Die Ferienroute wurde im Jahre 2000 von der schwedischen Botschaft initiiert, um die Kontakte zwischen den Schweden und der nordöstlichen Bevölkerung Deutschlands durch ihre gemeinsame Geschichte zu vertiefen. Die Schwedenstraße besteht aus drei Routen, der Küstenroute, der Ostroute und der Westroute. Die Strecken verlaufen von der Insel Rügen im Norden bis nach Großbeeren südlich von Berlin, im Westen von Gadebusch bis nach Peenemünde und Usedom im Osten. Wichtige Ereignisse wie der Dreißigjährige Krieg, der Aufstieg und Fall Schwedens, das Erstarken von Preußen, sowie die Erschütterung des napoleonischen Krieges, werden auf der Schwedenstraße dokumentiert.
Die Schwedenzeit begann im Jahre 1630 mitten im Dreißigjährigen Krieg, als der schwedische König Gustav Adolf II mit seinen Truppen die Insel Usedom, das Herzogtum Pommern-Stettin und Pommern-Wolgast besetzte. Die Schwedenzeit endete im Jahr 1903, als die Stadt Wismar nach einer einhundertjährigen Pfandschaft an Mecklenburg zurückgegeben wurde.
Auf der Route befinden sich zahlreiche Museen, die die schwedisch-deutsche Geschichte veranschaulichen. Einige Gemeinden haben bis heute die schwedische Tradition bewahrt. So feiern beispielsweise einige Dörfer an der Vorpommerschen Küste jedes Jahr am dreizehnten Dezember, das Lichterfest der Heiligen Lucia. So treffen sich die Einwohner der Stadt Prerow in der Seemannskirche, um das große Fest zu feiern.
In Sassnitz auf der Insel Rügen lohnt sich ein Besuch des Schlosses Spyker. Das Anwesen wurde im Jahre 1318 erstmals erwähnt. Als Pommern und somit auch die Insel Rügen durch den Westfälischen Frieden im Jahre 1648 an Schweden fiel, belohnte Königin Christine von Schweden ein Jahr später den Feldmarschall Carl-Gustav Wrangel mit dem frei gewordenen Besitz. Seit 1650 ist das Renaissance-Schloss mit der typisch schwedischen Farbe „falunrot“ gestrichen, die für Deutschland sehr ungewöhnlich ist.
Auch viele Ausdrücke im Raum Brandenburg/Vorpommern stammen aus der Schwedenzeit. Das Wort „Schwedentrunk“ geht auf den Dreißigjährigen Krieg zurück, als den Bauern angedroht wurde, Jauche trinken zu müssen, wenn sie das Versteck ihrer Wertgegenstände nicht verraten würden. Die landschaftlich reizvolle Gegend der Schwedenstraße hat sowohl Geschichtsinteressierten, aber auch Naturfreunden eine Menge zu bieten. Das Angebot, seine Freizeit zu gestalten, ist riesig. Ob mit dem Auto, Fahrrad oder zu Fuß, auf Zeitzeugen aus der Schwedenzeit wird man ganz automatisch stoßen.









