
Die Kanarische Insel Lanzarote liegt im Atlantischen Ozean rund 140 Kilometer von der marokkanischen Küste entfernt. Bis zur Südspitze des spanischen Festlandes sind es rund eintausend Kilometer. Politisch gehört Lanzarote wie auch die anderen Kanarischen Inseln zu Spanien.

La Gomera ist mit einer Fläche von 369 Quadratkilometern die zweitkleinste Insel der Kanaren. Die Inselgruppe der insgesamt sieben großen Kanarischen Inseln liegt rund eintausend Kilometer südlich vom spanischen Festland im Atlantischen Ozean. Im Osten liegt die Nachbarinsel Teneriffa, im Nordwesten La Palma und im Südwesten die kleinste Insel El Hierro.

Die westlichste Kanarische Insel El Hierro ist mit 268 Quadratkilometern die kleinste Insel des Archipels. Auf der vulkanischen Insel leben nur rund 10.000 Menschen, von denen etwa 1600 in der Hauptstadt Valverde leben. Aufgrund der niedrigen Bevölkerungszahl konnte sich Valverde seinen dörflichen Charakter bewahren.
Die Kanarischen Inseln

Das Archipel besteht aus insgesamt dreizehn Inseln, zu den sieben Hauptinseln gehören von West nach Ost El Hierro, La Palma, La Gomera, Teneriffa, Gran Canaria, Fuerteventura und Lanzarote. Die sechs Nebeninseln bestehen aus Alegranza, Graciosa, Montana Clara, Lobos, Roque del Este und Roque del Oeste.
Der höchste Berg der Kanarischen Inseln liegt auf der Insel Teneriffa. Mit einer Höhe von 3718 Metern ist der Pico del Teide gleichzeitig der höchste Berg von Spanien.
Sämtliche Inseln sind vulkanischen Ursprungs, die mit rund zwanzig Millionen jedoch relativ jung sind. Die ältesten Inseln sind Lanzarote, Fuerteventura und Lobos.
Da bis auf Lanzarote und Fuerteventura alle Inseln eine individuelle Entstehungsgeschichte aufweisen, verfügen sie über ein völlig unterschiedliches Landschaftsbild. Auf Lanzarote kam es zwischen 1730 und 1736 sowie im Jahre 1824 zu den schwersten Vulkanausbrüchen, die großen Schaden anrichteten. Auf La Palma halten die vulkanischen Aktivitäten seit 1971 bis in die heutige Zeit an.
Auf den Kanarischen Inseln herrscht ein mediterran-subtropisches Klima mit sehr ausgeglichenen Temperaturen und sehr niedrigen Niederschlagsmengen. Selbst in den Wintermonaten sinken die Temperaturen nur selten unter 20°C, die Wassertemperaturen liegen ganzjährig zwischen 20° und 25°C. Aufgrund des Klimas werden die Kanarischen Inseln jedes Jahr von einigen Millionen Urlaubern aufgesucht. Der Tourismus ist die wichtigste wirtschaftliche Einnahmequelle der Kanaren. Besonders im Süden von Teneriffa und Gran Canaria finden sich riesige Bettenburgen aus den 70er Jahren. Wer lieber einen ruhigen und entspannten Urlaub verbringen möchte, sollte von derartig großen Touristenzentren besser Abstand nehmen. Zu den ruhigen, großen Inseln gehört Lanzarote, da der lanzarotenische Naturschützer und Künstler César Manrique dafür sorgte, dass die Insel durch riesige Gebäude verunstaltet wird. Alle Kanarischen Inseln sind touristisch gut erschlossen. Wer sich für kulturelle Sehenswürdigkeiten interessiert, wird sich in Las Palmas wohl fühlen. Las Palmas ist sowohl die Hauptstadt der spanischen Provinz Las Palmas, der Autonomen Region der Kanarischen Inseln, als auch von Gran Canaria. Berühmte Bauwerke aus vergangenen Zeiten befinden sich in der Altstadt Vegueta.
Sehr lohnenswert ist auch ein Besuch der Gartenstadt Ciudad Jardin, einem Stadtviertel mit Villen aus dem 20. Jahrhundert sowie zahlreichen Grünanlagen und Parks.
In den Feriengebieten sind Unterbringungen im Hotel, Ferienhaus oder im Appartement möglich. Auch das Angebot an Freizeitmöglichkeiten ist schier unbegrenzt. Neben ausgiebiegen Wanderungen in den Bergen stehen natürlich Wassersportarten an erster Stelle. Aufgrund des ständig wehenden Passatwindes gehören Surfen und Kite-Surfen zu den beliebtesten Sportarten. Wegen der vulkanischen Landschaft, die sich auch unter Wasser fortsetzt, verfügen die Kanarischen Inseln über eine faszinierende Unterwasserlandschaft mit einem artenreichen Fischbestand. Während Tauchkurse in einigen Tauchschulen angeboten werden, kann nach Herzenslust geschnorchelt werden.









