
Reiseziele
Istanbul, früher Konstantinopel oder Byzanz genannt, ist die größte Stadt im Nordwesten der Türkei. Allein im Stadtgebiet leben über zehn Millionen Menschen. Die Stadt erstreckt sich zum einen auf der europäischen, als auch auf der asiatischen Seite des Bosporus und ist somit die einzige Metropole, die auf zwei Kontinenten liegt.

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Wegen seiner großen Bedeutung für die Kultur und Wissenschaft das italienische Athen genannt. Die Stadt liegt am Fluss Arno, der wesentlich für die erste Entstehung der Stadt verantwortlich ist. Erste urkundliche Erwähnung fand die Florenz bereits im 1. Jahrhundert vor Christus. Die Römer gaben einer kleinen, neugegründeten Siedlung den Namen Florentina. Was aus dem lateinischen übersetzt soviel wie „die Blumige“ bedeutet.

Sehenswürdigkeiten
Immer mehr Urlauber erfreuen sich an der schönen Natur und verbringen ihren Urlaub in Deutschland. Die Artland-Route bietet Ihnen die Möglichkeit, den Norden des Osnabrücker Landes zu Fuß oder mit dem Fahrrad zu erkunden. Die einzigartigen Bauernhöfe mit kunstvollen, alten Fachwerkhäusern prägen den Norden des Landes. Über einhundert dieser Fachwerkbauten stehen unter Denkmalschutz. Die Artland-Route erstreckt sich über eine Länge von 142 Kilometern und beginnt in Quakenbrück.
Alanya

Geschichtliche Erwähnung fand Alanya jedoch schon viel früher. Den ersten Namen erhielt der Ort von Piraten, die sich dort im 2. Jahrhundert vor Christus niederließen. Sie nannten das neu entstandene Dorf Korakesion, was man mit Rabenhorst übersetzen kann. Sie erbauten auch die ersten Teile der Burg, die man heute noch besichtigen kann. Im Jahre 67 v. Chr. machte der römische Feldherr und Gegenspieler Caesars Pompeius Ihrer Herrschaft ein Ende. In der byzantinischen Zeit wurde der Ort in Kalon Oros umbenannt, was soviel bedeutet wie schöner Berg. Verantwortlich für Ihren heutigen Namen war Alaedin Keykubad I, der die Stadt im Jahr 1221 einnahm und ihr den Titel Alaiye gab, was übersetzt Stadt Allahs bedeutet. Seit 1868 gehört Alanya zu der Provinz Antalya.
Dass der Ort zu touristischer Bedeutung gelangte ist einem Mann zu verdanken. Galip Dere. Er leitete die Untersuchungen, als im Jahre 1948 bei Hafenarbeiten die Damlatas Höhle entdeckt wurde. Aus Deutschland hatte er von den Wirkungen der Höhenluft gehört und veranlasste Untersuchungen, die die heilenden Wirkungen der Höhenluft auf das Atemsystem bestätigten. Er erhielt danach Genehmigungen, die Höhle touristisch zu erschliessen und wurde dadurch zum eigentlichen Begründer des Tourismus in Alanya. Die Stadt wurde dadurch zum Initialzünder für den Tourismus an der türkischen Mittelmeerküste. Als Gott die Naturschönheiten verteilte, muss Alanya zweimal „Hier“ gerufen haben.
Gleich bei Alanya erhebt sich mit einer Höhe von 3000 m das westliche Taurusgebirge mit ausgedehnten Fichten- und Zedernwäldern. Klare Gebirgsbäche bewässern die mitten in der Stadt gelegenen Orangenbäume, die während Ihrer Blütezeit zusammen mit der sauberen Luft einen betörenden Duft verströmen. Ebenfalls einen Besuch wert sind die Höhlen, die man teilweise vom Meer erreichen kann. Deren heilende Eigenschaften seit Jahrzehnten bekannt und geschätzt sind. Über allen lacht ganzjährig die Mittelmeersonne.
Alanya ist für deutsche Touristen sehr gut geeignet. Fast im gesamten Stadtgebiet findet man deutschsprachige Beschilderungen und deutsch sprechende Türken. Ausserdem leben in der Stadt etwa 10.000 deutsche Pensionäre, die sich die Perle des Mittelmeeres als Altersruhesitz erkoren haben.
Auf keinen Fall sollten Sie einen Besuch der berühmten Sehenswürdigkeiten Alanyas verpassen. Hervorzuheben ist hier die Burg von Alanya. Die Burg liegt auf einer Halbinsel, deren höchste Erhebung 250 m über dem Meer liegt. Umgeben ist sie von einer 6500 m langen Mauer, die während der hellenistischen Periode errichtet wurde. Nachdem Alaedin Keykubad I die Stadt und die Festung 1221 erobert hatte, baute er die Festung im großem Stile aus. Er errichtete insgesamt 83 Beobachtungstürme und etwa 400 Zisternen, um die Sicherheit und Wasserversorgung der Bevölkerung zu gewährleisten. Ein Teil der Zisternen aus der damaligen Zeit wird auch heute noch genutzt. Während er gesamten Zeit ihrer Existenz war die Burg bewohnt. Die Strasse, die auf den Berg führt, ist für den öffentlichen Verkehr freigegeben. Aber auch für den Wanderfreund ist gesorgt. Die Landschaft ist wunderschön und der Aufstieg dauert nur etwa eine Stunde. Auf dem gesamten Weg nach oben haben sich zahlreiche Restaurants und Cafes niedergelassen und bieten gutes Essen und Erfrischungen an.
Die Stadtmauer zieht sich um die ganze Halbinsel. Sie beginnt an der inneren Burg, verläuft weiter zum Hinrichtungsturm (Adam Atacagi), entlang der Cilvarda Felsnase weiter zum Arap Evliyasi bis hin zum Ostturm. Von dort aus weiter nach Tophane, an der Werft vorbei und endet am berühmten Roten Turm. Dieser befindet sich am Hafen und ist das eigentliche Wahrzeichen Alanyas. Er wurde im 13. Jahrhundert unter Sultan Alaedin Keykubad I erbaut. Derselbe Baumeister war übrigens auch verantwortlich für die Errichtung der Festung Sinop. Der Turm hat einen achteckigen Grundriss. Er ist ist 12,50 breit und hat eine Höhe von 33 Metern. Der Durchmesser beträgt 29 Meter. Seine Namen hat der Turm von den roten Ziegelsteinen, die im oberen Bereich als Baumaterial verwendet wurden. Den Bauleuten der damaligen Zeit war es zu beschwerlich, die schweren Steinquader auf die endgültige Höhe des Turmes zu befördern. Nachdem er über Jahrhunderte für rein militärische Zwecke benutzt wurde, restaurierte man ihn im Jahre 1979 und machte ihn der Öffentlichkeit zugänglich. Im unteren Teil befindet sich heute das Museum für Völkerkunde, und von oben hat man einen fantastischen Blick über das Mittelmeer. Der Aufstieg stellt einige Anforderungen an die Kondition, da die 85 Stufen eine außergewöhnliche Höhe aufweisen.
Zu erwähnen sind auch die zahlreichen Moscheen der Stadt. Besonders hevorzuheben ist die Akbese Sultan Moschee. In ihrem Innern befindet sich das Mausoleum vom Alaedin Keykubad- Nachfolger, Sultan Akbese. und noch drei weitere Gräber, die aber nicht genau zuzuordnen sind. Die Moschee hat einen quadratischen Grundriss mit Aussenmauern aus behauenen Steinen, während die Innenmauern aus Ziegeln hergestellt sind. Es wird angenommen, dass das Innere der Moschee früher mit bemalten Kacheln verziert war. Dies wird aus im Gebetsraum entdeckten Fragmenten geschlossen. Eine alte Inschrift verweist auf das Jahr 1230 als Fertigstellungsjahr. Nur wenige Meter neben der Moschee kann man ein von der Moschee unabhängiges Minarett besichtigen, welches sehr reizvoll ist.
Nur 100 Meter entfernt befindet sich die nach ihrem Erbauer benannte Suleymann-Moschee. Auch Alaadin oder Kale Moschee genannt. Errichtet wurde sie noch von Alaedin Keykubat. In den nachfolgenden Jahrhunderten wurde sie zerstört, um erst im 16. Jahrhundert wieder aufgebaut zu werden. Das besondere an dieser Moschee ist die besonders gute Akustik sowie die schönen Schnitzereien an der Tür und den Fensterläden, die aus der osmanischen Ära stammen.
Der Reisende findet hier auch eine alte Kirche. Die Hidrellez Kirche auch Agios Georgios Kirche genannt. Erbaut wurde das Gotteshaus Anfang des 19. Jahrhunderts. Nur 10 Kilometer vom Zentrum Alnyas entfernt, liegt sie an den Grenzen des Dorfes Haci Mehmetli am Hidir Ilyas Platz. Sehr schön an einem Abhang gelegen mit einem fantastischen Blick über das Mittelmeer. Das Gebäude ist ganz aus Ziegeln errichtet und mit einem Ziegeldach versehen. Im Inneren der Kirche kann man alte Holzschnitzereien besichtigen. Im archälogischen Museum von Alanya findet sich eine Tafel auf der in griechischer und türkischer Schrift zu lesen ist, dass die Kirche im Jahre 1873 renoviert wurde. Als 1929 die in Alanya lebenden orthodoxen Griechen nach Griechenland zurückgingen, wurde die Kirche vorübergehend geschlossen. Heute wird das Gebäude von Christen und Muslimen gemeinsam benutzt.
Eine besondere und historisch interessante Sehenswürdigkeit ist Sarapsa Herberge. Sie wurde von 1226-1236 direkt an der berühmten Seidenstrasse errichtet. Die Grundfläche der aus dem Mittelalter stammenden Karawanserei ist etwa ein Hektar gross und besteht ganz aus behauenen Steinen. Eine Meisterleistung für die damalige Zeit. In Ihrer Blütezeit war die Karawanserei ein bedeutendes Zentrum für Händler und Reisende.

Die Alara Festung, ungefähr 37 Kilometer westlich von Alanya gelegen, ist auf jeden Fall als Besuchsziel zu empfehlen. Den Namen hat sie von dem Alarafluss der in unmittelbarer Nähe vorbeifliesst. Von unserem alten Bekannten Sultan Alaedin Keykubat im Jahre 1232 erbaut, diente sie ursprünglich dem Schutz der Karawanenstrasse, die direkt von hier zur Seidenstrasse führt. Auch die in unmittelbarer Nähe liegende Herberge profitierte von der Festung. Die Trutzburg selbst ist auf abschüssigem Gelände gebaut. Der Höhenunterschied zwischen den einzelnen Teilen der Festung beträgt 300 Meter. Sie besteht aus zwei Teilen. Der inneren und der äußeren Festung. Verbunden sind diese von einer Galerie mit 120 Stufen. Im inneren findet man die Ruinen einer alten Moschee, Gebäuden für das Wachpersonal und ein türkisches Bad. In einer etwa einstündigen Klettertour kann man den Gipfel erklimmen. Zu beachten ist, dass die Festung offiziell nicht für Besuche freigegeben ist. Das bedeutet das man auf den Wegen auf lose Steine und Geröll achten muss!
Die oben erwähnte Karawanserei liegt 800 Meter von der Festung entfernt und liegt auf einem 2000 m² grossem Gelände aus bearbeiteten Steinen. Im Jahre 1231 erbaut und vor kurzer Zeit komplett renoviert, befinden sich heute ein sehr zu empfehlendes Restaurant und ein Einkaufszentrum dort. Im inneren der Herberge befinden sich die Räume in denen sich die Reisenden einst aufhielten. Entlang eines langen Korridores befinden sich viele kleine Zimmer. Weiter innen ein Gebetsraum, ein Brunnen und ein türkisches Bad. Inschriften weisen auf Sultan Alaedin Keykubat als Erbauer hin. Sie weisen ihn als „Herrscher der Meere“ und als „Herr der arabischen und persischen Länder“ aus. Eine weitere Inschrift lautet „Eroberer der griechischen, syrischen, armenischen und europäischen Länder“. Der Alarafluss lädt mit seinem klaren und sauberen Wasser zu einem Bad ein. Eine Wohltat nach den Anstrengungen des Abstieges von der Festung. Sie sehen Alanya hat in kultureller Hinsicht viel zu bieten.

Die Strände der Region gehören zu den schönsten Küstenabschnitten des gesamten türkischen Mittelmeeres. Der Sand des kilometerlangen Strandes ist teilweise so fein, dass er nicht an der Haut kleben bleibt. Incekum ist besonders für Familien mit Kindern geeignet. Schnell sind Spielgefährten gefunden und viele Animationsprogramme sorgen dafür, dass keine Langeweile aufkommt. Auch für das leibliche Wohl ist gesorgt. Da der Strand voll erschlossen ist, herrscht kein Mangel an Restaurants, Cafes und Imbissstuben. Es gibt Duschen und Toiletten in ausreichender Anzahl. Wer es etwas ruhiger mag, verlässt Incekum Richtung Osten. Je weiter man sich vom Ort entfernt, umso menschenleerer werden die Meeresufer.
Doch auch für den Nachtschwärmer wird einiges geboten. Die Gegend um den Hafen mit ihren vielen Diskos und Kneipen wird auch der „Ballermann“ der Türkei genannt. Party und Highlife in allen Gassen und bis in den Morgen.
Doch schon ein paar Straßen weiter ist von der Mallorca-Atmosphäre nichts mehr zu spüren. In der Hafenstraße gibt es typisch türkische Musikkneipen, die auch von den Einheimischen oder von Türken genutzt werden, die Urlaub im eigenen Land verbringen. Die Gastfreundschaft der Einheimischen wird sie verblüffen. Schon nach wenigen Stunden mit den Einheimischen hat man das Gefühl, zur Familie zu gehören.
Wenn man nach dem Ende des Urlaubs abreist, glaubt man gute Freunde zu verlassen.