
Wegen seiner großen Bedeutung für die Kultur und Wissenschaft das italienische Athen genannt. Die Stadt liegt am Fluss Arno, der wesentlich für die erste Entstehung der Stadt verantwortlich ist. Erste urkundliche Erwähnung fand die Florenz bereits im 1. Jahrhundert vor Christus. Die Römer gaben einer kleinen, neugegründeten Siedlung den Namen Florentina. Was aus dem lateinischen übersetzt soviel wie „die Blumige“ bedeutet.

Budapest wurde schon vor 2000 Jahren von den Römern besiedelt. Die Stadt befindet sich an den Ausläufern des Ungarischen Mittelgebirges und wird durch die Donau – den zweitlängsten Fluss Europas – zweigeteilt. Sie hat eine sehr alte Kultur, was auf ihren aussergewöhnlichen Standpunkt zurückzuführen ist. Die Budaseite der Stadt ist mit vielen Thermalquellen übersät, was auf die geografische Lage zurückzuführen ist.

Wenn man an Ungarn denkt, da fällt einem spontan der Plattensee ein. Aber natürlich hat das Land viel mehr zu bieten. Landschaftlich ist Ungarn durch seine abwechslungsreiche Natur besonders attraktiv. Die Flüsse Donau und Theiß teilen Ungarn in das westliche Transdanubien mit der großen und kleinen Tiefebene.
Paris - Stadt der Liebe

Doch in Paris gibt es noch wesentlich mehr zu bestaunen. Die Stadt gilt bei Kennern als Kulturhauptstadt Nummer eins in Europa. Berühmte Künstler, Literaten und Philosophen gaben sich hier ein Stelldichein und hinterließen ihre Spuren in der Stadt. Die kulturhistorischen Bauwerke der Stadt suchen Ihresgleichen in der ganzen Welt.
Beginnen wir unsere Reise am berühmtesten Bauwerk der Stadt. Dem Eiffelturm. Mit 324 Metern Höhe ist er das höchste Bauwerk von Paris. Benannt nach seinem Erbauer Alexandre Gustave Eiffel wurde er im Jahre 1889 fertiggestellt. Ursprünglich war er nur für die damals in Paris stattfindende Weltausstellung errichtet worden und sollte danach wieder abgebaut werden. Doch schon damals kristallisierte sich heraus, dass er das werden würde, was er heute noch immer ist. DER Besuchermagnet der Stadt. Inzwischen wurden mehr als 200 Millionen Besucher gezählt.
Nicht weniger bekannt ist der von Napoleon I. in Auftrag gegebene Arc de Triomphe du Carrousel, auch kurz Arc de Triomphe genannt. Nach dreissigjähriger Bauzeit wurde er im Jahre 1836 von dem Architekten und Baumeister Louis Philippe vollendet. Inspiriert wurden die Errichter von dem in Rom stehenden kleineren Titusbogen. Der Arc de Triomphe steht auf dem Place Charles de Gaulle am westlichen Ende des Champs Élyssées. Dieser Pracht-Boulevard verläuft knapp zwei Kilometer durch das 8. Arrondissement bis zum Place de la Concorde. Er bildet den Mittelteil einer „historischen Achse“ genannten Besichtigungsachse, an deren Verlauf viele historische Bauwerke zu sehen sind. Diese auch voie triomphale (Triumphaler Weg) genannte Achse beginnt am berühmten Louvre und zieht sich zuerst durch die Tuilerien, über den bereits erwähnten Champs Élysées und die Avenue de la Grande Armée weiter bis zur Porte Maillot. Dann folgt sie der Avenue Charles de Gaulle und endet schließlich im Pariser Viertel La Défense. Ihren Ursprung hat diese Achse bereits im Jahre 1660, als der Gartenarchitekt des Schlosses Versailles, beginnend von Palais de Louvre eine Baumallee anlegte.

Wo wir gerade von ihm sprechen, vom Louvre. Er ist neben dem Eiffelturm die andere große Berühmtheit der Seine-Stadt. Jährlich statten ihm 8 Millionen Menschen einen Besuch ab. Von der Ausstellungsfläche her gesehen ist er die größte Kunstsammlung der Welt. Dicht gefolgt vom Metropolitan Museum of Modern Art in New York und berühmten Eremitage in St. Petersburg. Das Jahr seines Baubeginns war 1190. Phillip II. gab damals den Befehl das Bauwerk als Festung zum Schutz des rechten Seineufers zu errichten. Von einem Fertigstellungsjahr kann man eigentlich nicht sprechen. Es gab zwar immer wieder Bauunterbrechungen, doch drückte ihm jeder Herrscher Frankreichs in den nächsten 800 Jahren seinen architektonischen Stempel auf. Die Länge der Gesamtbauzeit wird nur noch vom Dom in Köln übertroffen. In sieben unterschiedlichen Abteilungen auf einer Flächen von 60.000 m² sind über 300.000 Exponate ausgestellt. Diese Zahlen muss man mal in Ruhe sacken lassen, dann wird einem der unglaubliche Reichtum an einmaligen Kunstschätzen erst richtig bewusst. Zu ihnen zählen die berühmte Venus von Milo, die Mona Lisa von Leonardo Da Vinci aber auch Werke von Michelangelo Buonarotti und Albrecht Dürer sind dort zu finden. Kunstliebhaber sollten für die Besichtigung des Louvre viel Zeit einplanen. Eine geführte Tour am Nachmittag verschafft einen flüchtigen Überblick, doch den ganzen Reichtum des Louvre Museums kann nur aufnehmen, wer sich ohne zeitliche Einschränkungen auf Entdeckungsreise begibt.
Ein Besuch der berühmten Pariser Oper sollte bei keinem Paris-Besuch fehlen. Eine Besonderheit der Oper ist, dass sie an zwei Orten ihren Sitz hat. Es gibt einmal das historische Gebäude der Pariser Oper, dass nach seinem Architekten auch Opéra Garnier oder Palais Garnier genannt wird. Es wurde 1879 eröffnet und liegt am rechten Seinufer im 9. Arrondissement. Das historische Gebäude ist auch der Originalschauplatz der Geschichte vom Phantom der Oper. Hintergrund dieses weltbekannten Bühnenspiels sind wirkliche Geschehnisse. So gab es immer wieder mysteriöse Geräusche aus dem Untergrund des Gebäudes, die während der ersten Aufführungen immer wieder zu hören waren. Nach der Geschichte von Gaston Leroux fährt das Phantom auf einem unterirdischem See unter dem Gebäude. Dieser See existiert tatsächlich. In der Wirklichkeit ist dies jedoch nur ein Grundwassersammelbecken, das von der Pariser Feuerwehr regelmäßig leergepumpt werden muss. Hinzu kam ein tragischer Unfall, bei dem eine Frau von einem Gegengewicht eines Kronleuchters erschlagen wurde. Zusammen mit dem unterirdischem Labyrinth an Gängen entwickelte sich die Legende vom Phantom, die uns heute noch auf schaurige Weise unterhält.
Die heutige Opernaufführungen finden im Gebäude der Opéra Bastille statt. Es gab viele Uraufführungen berühmter Stücke in der Pariser Oper. Unter anderem sind hier „Tannhäuser“ von Richard Wagner zu erwähnen und „Don Carlos“ von Guiseppe Verdi. Aber auch für den weniger kulturell Interessierten hat Paris eine Menge zu bieten.
Das Pariser Nachtleben mit seinen Shows, Cabarets und Revuen ist legendär. Hervorzuheben ist hier das Moulin Rouge. Die rote Mühle. Im Jahre 1889 eröffnet, waren dort in der ersten Zeit vorrangig Tanzveranstaltungen zu sehen. Berühmt und bekannt aus dieser Zeit ist der Cancan. In späteren Jahren wurden dort auch Opern und Operetten aufgeführt. Zeitweise gab es dort auch Kinoveranstaltungen. In der Neuzeit machte das Moulin Rouge vor allem mit Auftritten von nackten Frauen von sich reden, die Mitte der 60iger Jahre, in einem auf die Bühne gestellten überdimensionalen Aquarium schwammen. Eine Sensation für die damalige Zeit. Nach finanziellen Schwierigkeiten in der Mitte der 90iger Jahre, erlebte das Rouge um die Jahrtausendwende einen neuen Boom, zu dem nicht unwesentlich der Film „Moulin Rouge“ beigetragen hatte und wurde im Jahre 2000 von über 400.000 Gästen besucht. Das Moulin Rouge wurde zum Vorbild für viele Varietés weltweit.
Am Montmartre gibt es die größte Häufung der besten Diskotheken der Stadt. Für jeden Musikgeschmack und Geldbeutel wird hier etwas geboten. Allerdings zählen die Türsteher hier zu den härtesten der Welt. Bevorzugt werden auf jeden Fall Leute mit hipper, schicker Kleidung. Wer nicht eine Nacht vor den Türen zubringen möchte, sollte auf jeden Fall auf Turnschuhe und Jeans verzichten.
Für die, die es lieber etwas ruhiger angehen lassen, sind die Bars und Bistros im Quartier Latine oder am Montparnasse zu empfehlen. Gute Livemusik regional bekannter Künstler sorgen für Unterhaltung und runden das Urlaubsangebot in perfekter Weise ab.









