Das Fernsehen berichtet inzwischen mehrfach pro Woche von Menschen, die Ihrem Heimatland den Rücken gekehrt haben und ihr Glück nun in anderen Ländern suchen. Die Motivationen der einzelnen Familien und Leute sind sehr unterschiedlich, in 90 Prozent aller Fälle ist die Arbeit ein wesentliche Punkt, der die Leute dazu treibt auszuwandern.

Wollten Sie immer schon einmal eine weitere Fremdsprache lernen? Oder haben Sie vielleicht das Gefühl, dass zusätzliche Sprachkenntnisse Ihnen beruflich bzw. karrieretechnisch weiterhelfen könnten? Wenn man keine Lust und Zeit für einen wöchentlichen Sprachkurs hat, dann gibt es auch noch die Alternative einen Sprachkurs mit dem Urlaub zu verbinden.

Eine interessante Alternative zum klassischen alpinen Skiurlaub bietet ein Snowboardurlaub. Mittlerweile werden von nahezu allen bekannten Reisunternehmen neben Skiurlauben auch Snowboardurlaube angeboten. Zum Snowboarden benötigt man ähnliche Voraussetzungen wie zum alpinen Skifahren. Als Vorbereitung auf den Snowboardurlaub empfiehlt es sich die Kondition und Schnellligkeit etwas zu trainieren.
Leben im Ausland

Davon auszugehen, man würde die Sprache schon im täglichen Umgang mit den Leuten erlernen, ist ein Trugschluss, dem schon viele verfallen sind. Man muss sich die Situation mal umgekehrt vorstellen. Wenn man selbst Inhaber einer Firma in Deutschland wäre, würde man einem radebrechendem Ausländer eine Maschine für mehrere hunderttausend Euro anvertrauen? Oder in Betrieben, in denen Arbeitsabläufe immer komplexer werden, würde man jemand, dessen Sprachkenntnisse sich auf das Bestellen eines Kaffees und auf das Begrüßen und Verabschieden beschränken, zutrauen, auch komplizierte Arbeitsanweisungen auszuführen? Mit Sicherheit nicht! Man müsste sich nur die Situation in der eigenen deutschen Firma vor Augen führen. Auch wer meint, sich mit Englisch durchschlagen zu können, wird auch schnell und hart auf dem Boden der Tatsachen landen. Nur die wenigsten Chefs werden dazu bereit sein, ihre Arbeitsanweisungen in zwei Sprachen zu geben. Dies wird vielleicht gerade noch in sehr spezialisierten Berufen oder in internationalen Unternehmen möglich sein. Für Arbeiten die weniger Kommunikation erfordern, ist der Bedarf an Arbeitskräften in den meisten Ländern nicht sehr hoch. Dann wird auch vorwiegend einheimisches Personal angestellt. Deshalb ist die wichtigste Regel: „Beginnen Sie schon in Deutschland mit dem Lernen der Sprache!“ Volkshochschulen aber auch Lernsoftwares bieten dazu sehr gute Möglichkeiten. Als nächstes sollte man den Arbeitsmarkt im neuen Land sondieren. Ist der erlernte Beruf denn auch wirklich gefragt? Schlecht- oder unausgebildete Leute gibt es in der Fremde mit Sicherheit schon genug. Machen sie sich auch klar, dass in den meisten Ländern niemand auf einen Deutschen wartet. Das Gegenteil kann der Fall sein. Im Idealfall hat man schon einen Arbeitsvertrag in der Tasche, bevor man Deutschland verlässt. Von der Methode „Wir schauen uns nach Arbeit um, wenn wir vor Ort sind“ ist dringend abzuraten. Es sein denn, man verfügt über ein entsprechendes, finanzielles Polster um zumindest das erste Jahr zu überstehen. Ein weiterer wichtiger Punkt ist die fremde Kultur und der Lebensstil im neuen Land. Auch Länder, die man zu kennen meint, weisen im alltäglichen Leben plötzlich Besonderheiten auf, von denen man nie zuvor gehört hat. Die USA oder die skandinavischen Länder sind da ein klassische Beispiele. Ist man selbst bereit und in der Lage, dauerhaft auch mit fremden kulturellen Gegebenheiten umzugehen? Ist man als Tourist im Land unterwegs, hat man vielfach noch einen „Touristenbonus“ wenn es darum geht, unübliche Verhaltensweisen zu tolerieren. Lebt man jedoch dauerhaft dort, wird erwartet und gefordert, sich anzupassen. Um Klarheit über gewisse Themen zu bekommen, helfen diverse Auswandererforen im Internet, aber auch der Kontakt zu im Ausland schon länger lebenden Deutschen. Haben Sie alles gut überlegt und geplant, sind Sie auf Ihrem Weg zu einer erfolgreichen Auswanderung schon einen großen Schritt weiter.









