Eifel
Der Nationalpark Eifel ist der erste Nationalpark in Nordrhein-Westfalen. Er wurde im Jahre 2004 gegründet und liegt im Norden der Eifel zwischen Nideggen und Gemünd im Süden. Im Südwesten grenzt der Park an die belgische Grenze. Durch seine Nähe zu den Nachbarstaaten kommen auch gerne belgische- und französische Wanderfreunde in die Eifel.
 
Kellerwald-Edersee
Der Nationalpark Kellerwald-Edersee liegt im nördlichen Teil des Mittelgebirges Kellerwald in Hessen. Das 57,24 Quadratkilometer große Gebiet wurde im Jahre 2004 zum Nationalpark ausgewiesen.
 
Müritz
Der Nationalpark Müritz liegt in Mecklenburg-Vorpommern auf halber Strecke zwischen Rostock und Berlin. Er wurde 1990 zum Nationalpark erklärt. Der insgesamt 318 Quadratkilometer große Park ist zu 65% von Wäldern und zu 12% von Seen bedeckt. Die restliche Fläche besteht aus Mooren, Wiesen und Weiden. Im Nationalpark finden Sie über 100 Seen mit klarem Wasser, die alle über 100 ha groß sind. Der östliche Teil der Müritz zeichnet sich aus durch Kiefernwälder und Moorgebiete.
 
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Hainich

Thüringen wird sehr gerne als das „grüne Herz Deutschlands“ bezeichnet und das nicht ohne Grund. Der Nationalpark Hainich liegt genau in der Mitte Deutschlands. Thüringen ist stolz auf seine zwei Biosphärenreservate, vier Naturparke und den Nationalpark Hainich. Schon Goethe schwärmte in einem Brief an seine Geliebte von der atemberaubenden Landschaft.

Der 7600 ha große Nationalpark Hainich wurde 1997 gegründet und dient dem Schutz des heimischen Buchenwaldes. Hier soll wieder europäischer Urwald entstehen, ohne dass der Mensch in seine Entwicklung eingreift. Ein Besuch im Nationalpark lohnt sich zu jeder Jahreszeit, doch besonders im Frühjahr, wenn die ersten Märzenbrecher blühen, ist dies ein besonderes Naturschauspiel.

Aber auch im Herbst hat der Hainich einen besonderen Reiz, wenn das Laub der Rotbuchen sich färbt. Für Wanderfreunde hat der Nationalpark jedoch zu jeder Jahreszeit einiges zu bieten.

An 17 ausgeschilderten Wanderwegen können Sie die Strecke und Dauer Ihrer Wanderung selber wählen. Vorher bietet sich der Besuch einer Infostelle an. In Bad Langensalza, Kammerforst, Behringen, am Baumkronenpfad auf der Thiemsburg und auf dem Harsberg bei Lauterbach finden Sie Broschüren, Informationsmaterial und Wanderkarten. Wer sich nicht alleine in den „Urwald“ traut, kann an einer geführten Wanderung teilnehmen, die an jedem Wochenende stattfinden.

Auch für Kinder wird es im Nationalpark nicht langweilig werden. Bei den angebotenen Natur-Erlebnis-Wanderungen können die Kinder spielerisch Pflanzen und Tiere kennen lernen. Zusätzlich wird im Frühjahr und Herbst ein Märchenwald-Programm angeboten.

Eine Märchenerzählerin wandert mit den Kindern durch den Wald und baut mit ihnen Zwergenwohnungen oder Elfen-Tanzplätze. Ein besonderer Spaß auch für die Erwachsenen, ist eine Wanderung auf dem Baumkronenpfad, der an der Thiemsburg liegt. Über den Wipfeln der Baumkronen schlängelt sich der Pfad leicht ansteigend bis auf eine Höhe von 44 Metern. Der Pfad ist 308 Meter lang. Vom Baumturm aus haben Sie einen phantastischen Panorama-Ausblick.

Erschrecken Sie nicht, wenn Ihnen unterwegs eine Fledermaus oder ein Specht begegnet.

Ein weiterer ungewöhnlicher Bewohner des Nationalparks ist die scheue Wildkatze, die sich gerne im Unterholz versteckt und sich sehr selten blicken lässt. Außer den Wildkatzen fühlen sich 46 verschiedene Säugetiere im Hainich zu Hause, unter ihnen Wildschweine, Marder und 14 unterschiedliche Fledermausarten. Ferner gibt es hier rund 560 Großschmetterlingsarten, von denen zahlreiche gefährdet sind.

Auch die Pflanzenwelt des Nationalparks weist Besonderheiten auf. Über 800 verschiedene Blütenpflanzen wachsen und gedeihen in den Wäldern, unter ihnen auch die Waldorchidee.

In den Ortschaften rund um den Hainich stehen Ihnen Hotels, Pensionen und Ferienwohnungen zur Verfügung. So haben Sie ausreichend Zeit für ausgiebige Erkundungstouren.

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