Nationalparks
Der Nationalpark Kellerwald-Edersee liegt im nördlichen Teil des Mittelgebirges Kellerwald in Hessen. Das 57,24 Quadratkilometer große Gebiet wurde im Jahre 2004 zum Nationalpark ausgewiesen.

Nationalparks
Der Nationalpark Bayerischer Wald wurde am siebten Oktober 1970 eröffnet und ist somit der älteste Park Deutschlands. Seit seiner Erweiterung im Jahre 1997 umfasst er eine Fläche von 24.250 Hektar. Gemeinsam mit dem Böhmerwald bildet der Bayerische Wald die größte zusammenhängende Waldfläche in Zentraleuropa.

Nationalparks
Der Nationalpark Eifel ist der erste Nationalpark in Nordrhein-Westfalen. Er wurde im Jahre 2004 gegründet und liegt im Norden der Eifel zwischen Nideggen und Gemünd im Süden. Im Südwesten grenzt der Park an die belgische Grenze. Durch seine Nähe zu den Nachbarstaaten kommen auch gerne belgische- und französische Wanderfreunde in die Eifel.
Harz

Der Park umfasst ein 24.700 Hektar großes Gebiet rund um den Brocken. Der Nationalpark Harz auf der niedersächsischen Seite besteht seit 1994 und wurde im Jahre 2006 mit dem Nationalpark Hochharz in Sachsen-Anhalt vereinigt. Der Park verläuft vom Süden des Mittelgebirges bei Herzberg bis in den Norden bei Ilsenburg.
95% des Gebietes sind überwiegend mit Fichten und Ebereschen bewaldet. Laubbäume wachsen nur in Höhen unter siebenhundert Metern. Zu DDR-Zeiten war der östliche Hochharz für Besucher gesperrt, nur der Brockengipfel wurde militärisch als Abhörstation genutzt.
In vielen Orten des Nationalparks werden Erlebniswanderungen mit Naturparkführern angeboten, wo Sie Wissenswertes über die Tier- und Pflanzenwelt der Umgebung erfahren. Natürlich dürfen Sie sich die Besteigung des 1141 Meter hohen Brockens nicht entgehen lassen. Sie haben die Wahl zwischen dem Aufstieg zu Fuß oder einer Fahrt mit der Brockenbahn, einer Schmalspureisenbahn. Bedingt durch das rauhe Klima auf dem Brockengipfel wachsen hier keine Bäume. Im Brockengarten, einem Botanischen Garten auf dem Brockengipfel werden artengeschützte Pflanzen wieder angebaut.
Die zahlreichen, ausgeschilderten Wanderwege führen Sie vorbei an Höhlen, Talsperren, Wasserfällen und kleinen Bächen, wo Sie sich erfrischen können.
Sehr beliebt bei Wanderern ist der „Harzer Hexen-Stieg“. Die 94 Kilometer lange Tour führt diagonal durch den Harz, von Thale bis nach Osterode. Die Strecke verläuft entlang historischer Städte, über den Brocken bis in die Bodetalschlucht. Unterwegs können Sie an Naturdenkmälern, Bergseen oder Tropfsteinhöhlen eine Rast einlegen.
Auch die Tierwelt des Nationalparks hat einen interessanten Waldbewohner vorzuweisen.
Seit 1999 wird der Luchs im Harz wieder angesiedelt. In einem großen Eingewöhnungsgehege im Nationalpark werden die Tiere etwa zwei bis drei Monate auf ihre Auswilderung vorbereitet. Jährlich werden so zwischen drei und fünf Luchse in die Freiheit entlassen. Allerdings werden sie sehr selten in der freien Natur entdeckt, da sie sehr scheu sind.