Eifel
Der Nationalpark Eifel ist der erste Nationalpark in Nordrhein-Westfalen. Er wurde im Jahre 2004 gegründet und liegt im Norden der Eifel zwischen Nideggen und Gemünd im Süden. Im Südwesten grenzt der Park an die belgische Grenze. Durch seine Nähe zu den Nachbarstaaten kommen auch gerne belgische- und französische Wanderfreunde in die Eifel.
 
Kellerwald-Edersee
Der Nationalpark Kellerwald-Edersee liegt im nördlichen Teil des Mittelgebirges Kellerwald in Hessen. Das 57,24 Quadratkilometer große Gebiet wurde im Jahre 2004 zum Nationalpark ausgewiesen.
 
Ostsee
Die Ostsee ist nur über die Meerengen Skagerrak und Kattegat mit dem Atlantik verbunden. Deshalb gilt die Ostsee weltweit als das größte Brackwassermeer. Der Salzgehalt des Meerwassers beträgt nur zwischen 0,1%-1%. An der gesamten schleswig-holsteinischen Ostsee erstrecken sich kilometerlange Sandstrände, Naturoasen, Badebuchten und felsige Steilküsten.
 
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Jasmund

Urlaub in Deutschland erfreut sich besonders in den letzten Jahren immer größerer Beliebtheit. Und das nicht ohne Grund, denn in Deutschland gibt es einige wunderschöne Nationalparks. Jasmund gehört auf jeden Fall dazu. Der Nationalpark Jasmund liegt auf der Halbinsel Jasmund im Nordosten der Insel Rügen.

Im Jahre 1990 wurde das Gebiet zwischen Sassnitz, Hagen und Lohme zum Nationalpark erklärt. Mit einer Größe von nur 3000 ha ist Jasmund der kleinste Nationalpark Deutschlands. Seit seiner Entstehung zieht der Park jedes Jahr Hunderttausende von Besuchern an.

Wer an Rügen denkt, dem kommt natürlich als erstes der Kreidefelsen Königsstuhl in den Sinn. Die Plattform des 118 Meter hohen Kreidefelsens wird jedes Jahr von 300.000 Besuchern betreten, um den phantastischen Blick über die Ostsee zu genießen. Aber außer dem Kreidefelsen hat Jasmund noch viel mehr zu bieten.

Jasmund verfügt über das größte, zusammenhängende Buchenwaldgebiet an der gesamten Ostseeküste. Besonders im Frühjahr ist der Wald hübsch anzusehen. Da Buchen zu den Frühblühern gehören, ist der Waldboden in dieser Zeit blütenübersät. Hinzu kommt, dass die Buchen auf verschiedenen Böden wachsen, wie zum Beispiel Kreideböden, Lehm-, Mergel- oder Sandböden. Somit wachsen auch überall verschiedene Pflanzen.

Allerdings finden Sie diesen Blütenreichtum nur im Frühjahr, sobald die Buchen ihr Laub tragen, wird es zu dunkel für die meisten Kräuter und Gehölze. Zudem gibt es in Jasmund zahlreiche naturbelassene Quellen und Bäche, die in Mitteleuropa kaum noch vorhanden sind. Bei kalkreichen Quellen finden sich Ablagerungen von Quellkalken. Auch gibt es in Jasmund zahlreiche Fließgewässer, die mit relativ großer Geschwindigkeit durch die Buchenwälder fließen und über kleine Wasserfälle an den Strand stürzen.

Jasmund´s Steilküste ist besonders imponierend. Durch die Stürme und die daraus entstehenden hohen Wellen, werden immer wieder größere Gesteinsbrocken aus den Klippen gerissen. Im Winter ist ein Spaziergang unterhalb der Steilufer deshalb nicht zu empfehlen.

Die Kreidelandschaft Jasmund´s zeichnet sich durch eine artenreiche Vegetation aus.

Neben den Buchenwäldern finden Sie auch auf feuchtem Boden Erlen und Eschen. An den Steilhängen wachsen Ahorn, Ulme, Eibe und seltene Wildobstgehölze. In den Mooren wächst Wollgras, Fieberklee, Sonnentau und seltene Moose. Und auf den Kalktrockenrasen auf den Küstenhängen findet man sogar verschiedene Orchideenarten, wie zum Beispiel den Frauenschuh. Auch die Tierwelt von Jasmund hat seinen Reiz. Hier lebt Schwarz- und Rotwild, Damm- und Rothirsche sowie Seeadler. Bemerkenswert sind auch die, an den Kreidekliffs brütenden, Mehlschwalben. Die Feuchtgebiete sind der Lebensraum von Kreuzottern und Ringelnattern. Wenn Sie an einem sonnigen Tag im Buchenwald spazieren gehen, kann es sein, dass Sie eine Waldeidechse beim Sonnenbad beobachten können oder an den Bächen Jasmund´s einen Eisvogel entdecken.

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