Budapest
Reiseziele
Budapest wurde schon vor 2000 Jahren von den Römern besiedelt. Die Stadt befindet sich an den Ausläufern des Ungarischen Mittelgebirges und wird durch die Donau – den zweitlängsten Fluss Europas – zweigeteilt. Sie hat eine sehr alte Kultur, was auf ihren aussergewöhnlichen Standpunkt zurückzuführen ist. Die Budaseite der Stadt ist mit vielen Thermalquellen übersät, was auf die geografische Lage zurückzuführen ist.
 
Sächsische Schweiz
Nationalparks
Der Nationalpark Sächsische Schweiz liegt im Freistaat Sachsen, östlich von Dresden und zieht sich im Osten bis an die tschechische Grenze. Das Schutzgebiet erstreckt sich auf einer Fläche von 93,5 Quadratkilometern und wurde im Jahre 1990 zum Nationalpark erklärt. Zu DDR-Zeiten war ein Großteil des Elbsandsteingebirges bereits Landschaftsschutzgebiet. Über die tschechische Grenze hinaus setzt sich das Schutzgebiet als Böhmische Schweiz fort.
 
Türkei
Reiseziele
Wegen seiner geographischen Lage zwischen Schwarzmeer und Mittelmeer gilt die Türkei als das Tor zwischen Asien und Europa. Das Land erstreckt sich über die zwei Kontinente, wobei der asiatische Teil Anatolien etwa 97% der Landesfläche einnimmt. Der europäische Teil Thrakien umfasst nur 3% der Fläche. Die Türkei ist von drei Seiten vom Meer umschlossen und verfügt über eine stolze Küstenlänge von über 8200 Kilometern. Der westliche Teil des Landes liegt am Ägäischen Meer, der Süden am Mittelmeer und der Norden am Schwarzen Meer.
 

Ungarn

Wenn man an Ungarn denkt, da fällt einem spontan der Plattensee ein. Aber natürlich hat das Land viel mehr zu bieten. Landschaftlich ist Ungarn durch seine abwechslungsreiche Natur besonders attraktiv. Die Flüsse Donau und Theiß teilen Ungarn in das westliche Transdanubien mit der großen und kleinen Tiefebene.

Vom Nordosten in den Westen reicht das Bükk-Gebirge bis zum Baykonwald, einem dichten Laubwald. Der höchste Berg Kékes liegt mit einer Höhe von 1015 Metern Höhe im Mátragebirge.

Die bekanntesten Touristenorte finden Sie natürlich am Plattensee. Der Plattensee ist das größte und wärmste Binnengewässer in Mitteleuropa und liegt im hügeligen Westen Ungarns. Auf ungarisch heißt der See Balaton. Neben der Hauptstadt Budapest, gehört der Balaton zum wichtigsten Touristenort des Landes. Mit einer Größe von 600 Quadratkilometern nennen die Ungarn den Balaton gerne stolz „das ungarische Meer“. Für Sonnenanbeter, Surfer und Familien mit Kindern ist der Balaton wie geschaffen. In den Sommermonaten ist das Wasser zwischen 21°C und 27°C warm. Die Südseite ist für kleine Kinder optimal geeignet, da das Wasser an den Sandstränden nur zwischen 12 und 30 Zentimetern tief ist. Um ins tiefere Wasser zu gelangen, müssten Sie hier mehrere hundert Meter durch das seichte Wasser waten.

Wer schwimmen oder segeln möchte, sollte hierfür besser die Nordwestseite nutzen. Hier ist das Wasser gleich zwei Meter tief. Vom Nordufer sind die Berge des Dolomit-Hochlandes zu sehen, die besonders bei Sonnenuntergängen schön an zu sehen sind.

Auch für den Weinkenner ist die Region um den Plattensee das reinste Paradies. Der Anbau des Weines hat hier eine zweitausend Jahre alte Tradition. Der berühmteste Wein Ungarns ist der „Tokajer“, der bereits im dreizehnten Jahrhundert wegen seiner wohltuenden Wirkung in Apotheken verkauft wurde. Zu den schönsten Städten am Balaton wird Keszthely gezählt. Berühmt wurde die Stadt wegen seines barocken Schlosses aus dem Jahre 1745. Im Schloß befindet sich eine Bibliothek mit 50000 Büchern.

Besonders interessant für Wellness-Freunde ist die Tatsache, dass Ungarn weltweit über die meisten Thermal- und Heilquellen verfügt. Bis heute sind über eintausend heiße Quellen bekannt, 350 davon mit nachweislich heilender Wirkung. Der Besuch eines Thermalbades ist für Menschen mit Gelenkbeschwerden absolut zu empfehlen.

Im Nordosten des Landes finden Sie den Nationalpark Aggtelek. Hier kommen Wanderfreunde voll auf ihre Kosten. Besonders sehenswert ist die Baradla-Tropfsteinhöhle, die jährlich von 200.000 Touristen besucht wird. Außer dem Besuch der Höhle können Sie aber auch an einer geführten Wanderung im Karstgebiet teilnehmen.

Im ganzen Land finden Sie derzeit 10 Nationalparks. Interessant sind auch die Puszta-Gebiete. Die Landschaft besteht aus baumarmer, weitgehend sandiger Steppe, ist aber dennoch sehr reizvoll.

Natürlich müssen Sie auch die Landeshauptstadt besuchen. Budapest wird gerne als „Paris des Ostens“ bezeichnet und zählt zu den schönsten Städten der Welt. Die Stadt besteht aus drei Teilen. Buda, Obuda und Pest, die noch bis zum Ende des neunzehnten Jahrhunderts unabhängige Städte waren. 1872 wurden sie zusammen geschlossen.

Die Donau, die durch die Stadt fließt, trennt das hügelige Buda vom flachen Pest. In Pest finden Sie eine große Einkaufsmeile mit vielen Cafés, Geschäften und Märkten.

In Buda sollten Sie sich auf keinen Fall einen Blick vom Festungsbau, der Zitadelle, entgehen lassen. Weitere Sehenswürdigkeiten sind die königliche Burg, die Nationalgalerie, das Stadtmuseum, die Mathiaskirche und die Kettenbrücke.