Die Bramgau-Route ist eine 103 Kilometer lange Ferienstraße, die auf gut markierten Wegen durch das nördliche Osnabrücker Land führt. Die Route beginnt in Osnabrück, verläuft dann weiter über Icker, Kalkriese, Neuenkirchen-Vörden, Rieste, Alfhausen, Merzen, Voltlage, Neuenkirchen-Bramsche, Ueffeln, Bramsche bis nach Wallenhorst.

Die Deutsche Fachwerkstraße verläuft über insgesamt 2000 Kilometer von der Elbe bis zum Bodensee. Sie führt durch Städte und kleine Gemeinden und zeigt, wie facettenreich sich die Fachwerkkunst von Region zu Region gestaltet.

Die Ahr-Rotweinstraße ist eine 25 Kilometer lange Ferienstraße entlang der unteren Ahr und wurde im April 1978 offiziell eingeweiht. Diese Region gehört zu den größten Rotwein-Anbaugebieten Deutschlands. Das Ahrtal wird wird auch als „Tal der roten Trauben“ bezeichnet.
Artland-Route

Das Schöne an der Artland-Route ist, dass Sie sie sowohl mit dem Fahrrad, als auch mit dem Auto erkunden können. Da die Route eine Rundtour ist, können Sie sich auch bestimmte Teilstrecken heraussuchen.
Ob Sie nun trainiert sind oder nicht, spielt keine große Rolle. Der Naturpark Osnabrück bietet für alle Ansprüche die passende Fahrradroute. Die sanften Hügel des Wiehengebirges können stellenweise recht anspruchsvoll sein, aber Sie werden hier mit herrlichen Ausblicken belohnt.
Die erste Station, die Sie ausgiebig erkunden sollten, ist Quakenbrück. Die Stadt wurde im Jahre 1235 erstmals schriftlich erwähnt. In der Altstadt können Sie auf einer Anhöhe hinter dem Marktplatz den ehemaligen Festungsturm besichtigen. In der „Langen Straße“ zieren Handelshäuser mit spitzen, verzierten Giebeln, das Stadtbild. Über einhundert gut erhaltene Fachwerkhäuser finden Sie im Zentrum Quakenbrücks.
Von Quakenbrück geht es weiter über die Artland-Route nach Badbergen, einem Dorf mit wunderschönen Fachwerk-Bauernhöfen, die Sie besonders am Ortsrand finden.
Nach etwa zehn Kilometern kommen Sie nach Bersenbrück, eine Kleinstadt aus dem zwölften Jahrhundert. Das Wahrzeichen der Stadt ist die Klosterpforte aus dem siebzehnten Jahrhundert. Auch ein Besuch des Klosters aus dem zwölften Jahrhundert lohnt sich. Weiter geht es nach Alfhausen, im „Alfsee“ können Sie bei gutem Wetter baden oder Wasserskifahren, eine begehrte Sportart in dieser Region.
Von Alfhausen aus führt eine schöne Landstraße in Richtung Ankum. Das Dorf wurde bereits im Jahre 977 erwähnt. Schon aus weiter Entfernung erblicken Sie den achtzig Meter hohen Kirchturm des Artländer Doms. Die Kirche liegt auf einer Anhöhe und prägt das Zentrum des Dorfes. Im Dorf können Sie eine Rast einlegen, hier gibt es einige gute Restaurants und Hotels. Anschließend können Sie sich die 4000 Jahre alten Steingräber ansehen. Der Weg zu ihnen ist ausgeschildert. Auch in Ankum und der gesamten Umgebung finden Sie wieder wunderschöne Fachwerkbauten, viele von ihnen wurden in den letzten Jahren restauriert. Von Ankum aus können Sie einen schönen Wanderweg Richtung Kettenkamp und Eggermühlen folgen.
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