Sächsische Schweiz
Der Nationalpark Sächsische Schweiz liegt im Freistaat Sachsen, östlich von Dresden und zieht sich im Osten bis an die tschechische Grenze. Das Schutzgebiet erstreckt sich auf einer Fläche von 93,5 Quadratkilometern und wurde im Jahre 1990 zum Nationalpark erklärt. Zu DDR-Zeiten war ein Großteil des Elbsandsteingebirges bereits Landschaftsschutzgebiet. Über die tschechische Grenze hinaus setzt sich das Schutzgebiet als Böhmische Schweiz fort.
 
Eichenlaubstraße
Die Eichenlaubstraße ist eine 84 Kilometer lange Ferienstraße. Sie liegt mitten im Naturpark Saar-Hunsrück im nördlichen Saarland und durchzieht den Landkreis Merzig-Wadern sowie St. Wendel.
 
Hainich
Thüringen wird sehr gerne als das „grüne Herz Deutschlands“ bezeichnet und das nicht ohne Grund. Der Nationalpark Hainich liegt genau in der Mitte Deutschlands. Thüringen ist stolz auf seine zwei Biosphärenreservate, vier Naturparke und den Nationalpark Hainich. Schon Goethe schwärmte in einem Brief an seine Geliebte von der atemberaubenden Landschaft.
 
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Kellerwald-Edersee

Der Nationalpark Kellerwald-Edersee liegt im nördlichen Teil des Mittelgebirges Kellerwald in Hessen. Das 57,24 Quadratkilometer große Gebiet wurde im Jahre 2004 zum Nationalpark ausgewiesen.

Nicht umsonst wird der Kellerwald im Volksmund auch als „Urwald in Deutschland“ bezeichnet. Gegenüber anderen Waldgebieten zeichnet sich der Kellerwald durch seinen außergewöhnlichen Bestand an alten Buchen aus. Das felsige und steile Gebiet wurde zum Teil seit Jahrzehnten nicht mehr genutzt. Für den alten Baumbestand ein wahrer Glücksfall. Denn mehr als jede dritte Buche ist älter als 140 Jahre alt, dreimal so alt wie eine durchschnittliche Buche in Hessen. Manche Laubbäume sind sogar über zweihundert Jahre alt und werden auch nach ihrem natürlichen Tod nicht abgeholzt. Diese toten Bäume bieten vor allem Vögeln wie Eulen und Spechten einen optimalen Lebensraum. So haben sich an manchen Stellen urwaldähnliche Wälder entwickelt, die sonst nirgendwo in Deutschland zu finden sind.

Der Park bietet zu jeder Jahreszeit ein pures Naturerlebnis für Wanderer, Familien oder Ruhesuchende. Seine leichte Höhenlage zwischen 200 und 626 Metern über dem Meeresspiegel, bieten optimale Voraussetzungen zum Wandern.

Auf markierten Wegen können Sie den Wald auf eigene Faust erkunden, die Strecken sind etwa in Halbtagestouren zu bewältigen. Wer mehr Interesse an einer geführten Tour hat, sollte an einer Wildnis-Tour mit einem Ranger teilnehmen. So werden zum Beispiel „Fledermauswanderungen“ in den späteren Abendstunden angeboten. Oder im Spätsommer „Heideblütenwanderungen“.

Während einer solchen Wanderung erfahren Sie Interessantes über Tiere und Pflanzen unseres heimischen Waldes. Im Nationalpark wachsen über 550 verschiedene Farn- und Blütenpflanzen. Der urige Wald bietet besonders vielen Tieren einen natürlichen Lebensraum. Er beherbergt 44 verschiedene Säugetierarten, unter ihnen Füchse, Marder, Rothirsche, Siebenschläfer und Dachse. Im letzten Jahr wurden sogar Wildkatzen entdeckt, die seit über sechzig Jahren als ausgestorben galten.

Für Familien mit Kindern ist ein Besuch des Wildparks Edersee besonders zu empfehlen.

Mitten im Park finden Sie eine Greifvogelstation, wo Sie Uhu´s, Falken, Milane, Stein- und Kaiseradler „hautnah“ erleben können. Für den Naturliebhaber ist der Besuch des Nationalparks ein absolutes Muss.

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