Hamburgisches Wattenmeer
Nationalparks
Der Nationalpark Hamburgisches Wattenmeer wurde im Jahre 1990 gegründet und im Jahre 2001 nochmals auf eine Gesamtfläche von 13.750 Quadratmetern erweitert. Der Park ist dennoch der kleinste der Wattenmeer-Nationalparke. Auch die bewohnte Insel Neuwerk und die beiden unbewohnten Dünen-Inseln Scharhörn und Nigehörn werden von dem Schutzgebiet umfasst. Alle drei Inseln gehören zur Freien- und Hansestadt Hamburg.
 
Niedersächsisches Wattenmeer
Nationalparks
Niedersachsen verfügt über wahre Naturschätze, einer der Wertvollsten ist wohl das Wattenmeer. Das Niedersächsische Wattenmeer wurde 1986 unter Schutz gestellt. Neben dem Watt gehören auch die Salzwiesen, die Dünen, Sandbänke und Strände zum Nationalpark. Das Schutzgebiet zieht sich im Westen bis an die holländische Grenze und im Osten bis nach Cuxhaven. Auch die sieben ostfriesischen Inseln sind in den Nationalpark mit eingeschlossen.
 
Vorpommersche Boddenlandschaft
Nationalparks
Der Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft wurde am ersten Oktober 1990 gegründet. Mit seinen 805 Quadratkilometern ist er der drittgrößte Nationalpark Deutschlands, davon sind allerdings nur 118 Quadratkilometer Landfläche. Der restliche Teil umfasst die offene Ostsee sowie Teile der Boddengewässer der Darß-Zingster-Boddenkette und der Westrügener Bodden.
 

Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer

Der Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer wurde am ersten Oktober 1985 gegründet und ist mit 4410 Quadratkilometern der größte Nationalpark Deutschlands. Der Park umfasst das gesamte Küstengebiet Schleswig-Holsteins von der Elbmündung im Süden bis zur dänischen Grenze im Norden. Ausgenommen sind die Nordfriesischen Inseln sowie die großen Halligen.

Um die Tier-und Pflanzenwelt des Wattenmeers zu schützen, wurde das Gebiet in zwei verschiedene Schutzzonen aufgeteilt. Die strengste Stufe I umfasst zum Beispiel Gebiete, in denen Brutvögel ihre Nistplätze haben. Auch die Seehundbänke werden durch die Stufe I geschützt. Ein eigenständiges Betreten dieser Gebiete ist strengstens untersagt. Wattwanderungen sind hier nur auf ausgewiesenen Wegen erlaubt. Die Zone II dient als so genannte Pufferzone der Zone I, sie darf auch betreten werden.

Im Nationalpark leben über 3200 verschiedene Tier- und Pflanzenarten, von denen etwa 250 Arten ihren Lebensraum ausschließlich in den Salzwiesen des Wattenmeeres haben.

Das Schleswig-Holsteinische Wattenmeer gilt als vogelreichstes Gebiet in ganz Mitteleuropa. Über zwei Millionen Zugvögel nutzen das Watt als Rastplatz und etwa 100.000 Vogelpaare brüten im Park. Außerdem leben im Wattenmeer Schweinswale, Kegelrobben und Seehunde. Die Schweinswale sind die einzigen heimischen Wale, sie ziehen ihre Jungen bevorzugt vor den Inseln Amrum und Sylt auf.

Mit etwas Glück lassen sich bei einer geführten Wattwanderung in die Nähe der Sandbänke, Seehunde beobachten. Aber auch die kleineren Wattbewohner wie Wattwürmer oder Krebse sind interessant zu beobachten. Die Nationalpark-Ranger informieren ihre Gäste und bieten spannende, naturkundliche Führungen an. Besonders für Familien mit Kindern ist eine solche Wanderung absolut lohnenswert. Bei schlechtem Wetter bietet sich ein Besuch des Multimar Wattforums in Tönning an.

Hier können Sie mit Ihrer Familie das Aquarium und das Walhaus besichtigen. Im Aquarium erfahren Sie Faszinierendes über unsere heimische Unterwasserwelt. In großen Aquarien können Sie Seesterne dabei beobachten, wie sie versuchen, Miesmuscheln zu knacken.

Im Walhaus können Sie das Original-Skelett eines gestrandeten Pottwals bestaunen.

Ein Urlaub in der Region des Schleswig-Holsteinischen Nationalparks wird auf keinen Fall langweilig werden!