
Der Nationalpark Müritz liegt in Mecklenburg-Vorpommern auf halber Strecke zwischen Rostock und Berlin. Er wurde 1990 zum Nationalpark erklärt. Der insgesamt 318 Quadratkilometer große Park ist zu 65% von Wäldern und zu 12% von Seen bedeckt. Die restliche Fläche besteht aus Mooren, Wiesen und Weiden. Im Nationalpark finden Sie über 100 Seen mit klarem Wasser, die alle über 100 ha groß sind. Der östliche Teil der Müritz zeichnet sich aus durch Kiefernwälder und Moorgebiete.

Der Nationalpark Bayerischer Wald wurde am siebten Oktober 1970 eröffnet und ist somit der älteste Park Deutschlands. Seit seiner Erweiterung im Jahre 1997 umfasst er eine Fläche von 24.250 Hektar. Gemeinsam mit dem Böhmerwald bildet der Bayerische Wald die größte zusammenhängende Waldfläche in Zentraleuropa.
Thüringen wird sehr gerne als das „grüne Herz Deutschlands“ bezeichnet und das nicht ohne Grund. Der Nationalpark Hainich liegt genau in der Mitte Deutschlands. Thüringen ist stolz auf seine zwei Biosphärenreservate, vier Naturparke und den Nationalpark Hainich. Schon Goethe schwärmte in einem Brief an seine Geliebte von der atemberaubenden Landschaft.
Unteres Odertal

Ziel des Parks ist der Schutz der Flussauen der Oder, die letzte noch intakte Flussmündung Mitteleuropas. Die Oderaue ist geprägt von den periodisch überfluteten Feuchtwiesen und dem naturnahen Auwald. Im Nationalpark finden Sie die einzige noch intakte Polder-Landschaft Deutschlands. Entlang der Oder befinden sich die Sommerdeiche, die immer im November geöffnet werden, so dass das Wasser abfließen kann. Deshalb sind im Winter und Frühjahr die Polderwiesen überflutet.
So werden die umliegenden Dörfer vor Hochwasser geschützt. Die Fluss-Auenlandschaft ist der natürliche Lebensraum für selten gewordene Pflanzen und Tiere, wie zum Beispiel Biber. Besonders im Frühjahr schwillt der Strom nach der Schneeschmelze an und verwandelt die Wiesen in eine mächtige Seenplatte. Wenn dann das Wasser langsam wieder zurück weicht, finden Vögel wie Kiebitze und Brachvögel ein reiches Angebot an Nahrung. In dieser Zeit sind hier auch die stark bedrohten Seggenrohrsänger und Wachtelkönige zu finden. In den Feuchtgebieten brüten alle drei Adlerarten, die im norddeutschen Tiefland vorkommen, der Seeadler, der Fischadler und der Schreiadler. Weit über 100.000 Gänse und Enten und 10.000 Kraniche nutzen das untere Odertal als Rast- und Überwinterungsgebiet.
In den verästelten Flussarmen der Oder tümmeln sich im Sommer Biber und Fischotter.
Ein Besuch des Nationalparks lohnt sich zu jeder Jahreszeit. Die 120 Kilometer langen Deichwanderwege eignen sich hervorragend für ausgiebige Fahrradtouren oder Wanderungen.
Der kleine Ort Stolpe ist ein idealer Ausgangspunkt für Exkursionen in den südlichen Nationalpark. Bei der Gelegenheit können Sie auch gleich den Stolper Turm „Grützpott“ besichtigen, eine Burganlage, die vermutlich bereits im achten Jahrhundert errichtet wurde. In Begleitung eines Ortskundigen können Sie, mit einer Taschenlampe bewaffnet, durch einen zwanzig Meter langen, unterirdischen Tunnel, in den Turm gelangen.









