
Immer mehr Urlauber erfreuen sich an der schönen Natur und verbringen ihren Urlaub in Deutschland. Die Artland-Route bietet Ihnen die Möglichkeit, den Norden des Osnabrücker Landes zu Fuß oder mit dem Fahrrad zu erkunden. Die einzigartigen Bauernhöfe mit kunstvollen, alten Fachwerkhäusern prägen den Norden des Landes. Über einhundert dieser Fachwerkbauten stehen unter Denkmalschutz. Die Artland-Route erstreckt sich über eine Länge von 142 Kilometern und beginnt in Quakenbrück.

Die Deutsche Limesstraße vermittelt auf einer 700 Kilometer langen Ferienstraße für Autofahrer imposante Eindrücke zur römischen Vergangenheit. Sie verläuft zwischen Rheinbrohl/Bad Hönningen und Regensburg. Der obergermanisch-rätische Limes wird von der Donau bis an den Rhein begleitet.
Die Schwedenstraße ist eine rund 700 Kilometer lange Ferienstraße, die durch Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg führt. Die kulturhistorische Route umfasst Sehenswürdigkeiten, die die schwedisch-deutsche Geschichte, die so genannte Schwedenzeit aus der Zeit 1630 bis 1815, dokumentieren.
Bramgau-Route
Die Bramgau-Route ist eine 103 Kilometer lange Ferienstraße, die auf gut markierten Wegen durch das nördliche Osnabrücker Land führt. Die Route beginnt in Osnabrück, verläuft dann weiter über Icker, Kalkriese, Neuenkirchen-Vörden, Rieste, Alfhausen, Merzen, Voltlage, Neuenkirchen-Bramsche, Ueffeln, Bramsche bis nach Wallenhorst.Die Strecke, die auch als „Reise in die Vergangenheit“ bezeichnet wird, können Sie am Besten mit dem Auto erkunden. Diese Tour durch das Osnabrücker Land ist ein absolutes „Muss“ für jeden, der sich für die deutsche Geschichte interessiert.
Berühmte und berüchtigte Herrscher haben in dieser Region ihre Spuren hinterlassen.
Der erste unter ihnen war Hermann der Cherusker, besser bekannt als Arminius, der in der legendären Varus-Schlacht die Legion des römischen Feldherrn Varus schlug.
Archäologische Funde, wie Münzen, Pferdegeschirr und die eiserne Gesichtsmaske eines römischen Soldaten wurden 1989 in Bramsche-Kalkriese ausgegraben. Deshalb vermuten die Archäologen, dass ein Teil der Varus-Schlacht in Kalkriese stattgefunden haben muss.
In Neuenkirchen-Vörden stoßen Sie auf die Geschichte des Dreißigjährigen Krieges. Der schwedische Fürst Gustav Gustavsson von Wasaburg verlegte zwischen 1643 und 1650 seine Residenz von Osnabrück nach Neuenkirchen-Vörden in die Stiftsburg. Von der im Jahre 1370 errichteten Burg sind auch heute noch das Amtshaus und der Marstall erhalten.
In Rieste können Sie ein ehemaliges Johanniter-Kloster besichtigen, bevor Sie weiter nach Alfhausen fahren. In Alfhausen diente die Pfarrkirche früher den Bauern als Zufluchtsort. Die Wassermühle Riesau lädt Sie zu einer kleinen Rast ein, bevor Sie anschließend das Giersfeld, das größte zusammenhängende Gräberfeld des Osnabrücker Landes, erkunden. Hier finden Sie sechs Großsteingräber und vier Hügelgräber aus der Jungsteinzeit und Bronzezeit. Dann geht es weiter nach Ueffeln, wo ein Opferstein einer sächsischen Kultstätte erhalten ist.
In Bramsche haben Sie die Möglichkeit, das Tuchmachermuseum zu besuchen. Einzigartig ist die Darstellung der Wollverarbeitung im frühen zwanzigsten Jahrhundert. Die Produkte, die an den historischen Maschinen hergestellt werden, können im Museumsladen erworben werden. Nun geht es weiter nach Wallenhorst. Hier können Sie die Ruinen der Wittekindsburg besichtigen, eine der größten frühgeschichtlichen Befestigungsanlagen in Niedersachsen. Urkundliche Hinweise auf das genaue Entstehungsdatum der Burg gibt es bis heute nicht.
Wenn Sie sich von ihrer „Reise in die Vergangenheit“ erholen möchten, können Sie dies in einem der schönen Straßencafe´s der Osnabrücker Altstadt tun.









